Der Grund diesen Blog auf die Beine zu stellen, ist für eine Unternehmerfamilie einfach und naheliegend: Unternehmen sind nach den Haushalten, diejenigen die Maßnahmen zum Umweltschutz am schnellsten in die Tat umsetzen können. Die verfahrene Situation einer globalen Klimaschutzpolitik, die in Kopenhagen deutlich zum Vorschein trat, und die anschließenden Diskussionen mit unseren Kindern haben uns den letzten Schubs gegeben.

Mit praxisbezogenen Beispielen wollen wir aufzeigen, wie viel Verbesserungspotential in privaten und öffentlichen Unternehmen steckt, um eine umweltfreundlichere Bilanz zu erstellen.

Unser Blog richtet sich an Mitarbeiter, Manager, Aktionäre, Inhaber, Geschäftsführer, Direktoren und Aufsichtsräte, die das Interesse haben in ihren Unternehmen etwas für den Umweltschutz zu bewegen.

Agnes und Peter Graf

In den Jahren 1998 bis 2003 hatten auch wir einen groben Aussetzer, was den Umweltschutz angeht: der Jubel über den Abschluss des Kyoto Protokolls und die Euphorie eines neuen Jahrtausends mit den Millennium Zielen zur Bekämpfung der Armut, haben uns glauben lassen, dass die Staatengemeinschaft zusammenwächst und mit den großen Institutionen das Thema Umweltschutz konsequent in die Tat umsetzt. Also los: Geld machen, mehr Pferdestärken auf die Hinterachse, hinfliegen wo es nur geht – der Umweltschutz ist dank Kyoto ja in trockenen Tüchern. Alle fanden‘s klasse und keiner in unserer Branche hat gemahnt.

Erst 2003 als wir die veralteten Arbeitsplatzrechner in unserer Firma ausgetauscht haben, fanden wir per Zufall in Google einen Treffer, der nicht nur auf die technischen Daten des Rechners, sondern auch auf die umweltfreundlichere Produktion und verbesserte Recyclingfähigkeit hinwies: es war eine Umweltschutzorganisation, die als erste die damals neuen GreenPC einsetzte, die die EU-Umweltrichtlinien WEEE und ROHS erfüllten, schon weit bevor sie im Jahr 2005 bzw. im Juli 2006 in Kraft traten.

Über diesen Umweg wieder zur intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema Umweltschutz angeregt, wurde schnell deutlich, wie wenig seit 1998 in unserer Branche passiert war: nicht einmal das von der Hardware bereits unterstützte Powermanagement war im neuen Betriebssystem Windows XP von Microsoft konsequent und stabil nutzbar umgesetzt worden – wir haben es auf dem eigenen Laptop erfahren. Puh, was haben wir gepennt und schön in unserem eigenen Saft gekocht!

Rio, Kyoto, Kopenhagen und alle Konferenzen, die dazwischen lagen, haben uns gezeigt, dass wir nach mehr als 17 Jahren immer noch weit davon entfernt sind, weltweite Klimaschutzziele bindend umzusetzen. Wir halten es deshalb für umso wichtiger, die vielen kleinen und grossen Verbesserungen für den Umweltschutz aufzuzeigen, die von engagierten Unternehmen und Menschen in die Tat umgesetzt wurden. Lea Marlena und Luca Graf wollen insbesondere mit ihren Videos zeigen, wo noch Verbesserungspotential ist.

Lea Marlena und Luca Graf

Wir wollen vor allem mit unseren Videos, aber auch mit unseren Artikeln zeigen, dass Umweltschutz einfach ist. Wir, die junge Generation und unsere Kinder, wollen auch noch ein schönes Leben auf der Erde haben und nicht vor Flüchtlingen stehen und sagen müssen, dass wir zu wenig getan haben.

Autoren

Agnes Graf,                           Lea Marlena Graf, Schülerin          Luca Graf, Student
Managing Director                  Ökumenisches Gymnasium           Umweltwissenschaften
AMPEG GmbH                         Bremen                                      Leuphana Universität Lüneburg

Peter Graf, Managing
Director AMPEG GmbH

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